Der Holzofen

Der gemauerte Holzofen bildet das Zentrum des Gartens und der Backtage.
Wenn das Feuer brennt und die Steine langsam Hitze speichern, wird aus dem Garten ein gemeinsamer Ort zum Kochen, Backen und Zusammensein.

Rund um den neuen Tresen wird vorbereitet, geschnippelt und belegt. Die neue Sonnen- und Regenplane schützt den Arbeitsbereich und macht die Backtage auch bei wechselhaftem Wetter möglich.

Frische Kräuter wachsen direkt im Garten und finden fast immer ihren Weg auf Pizza, Brot oder in die Sauce.

Wir backen regelmäßig Pizza für Besucher, Freunde und Nachbarn aus Lenzen. Oft entstehen dabei ganz unterschiedliche Varianten – mit Zutaten aus dem Garten, mit Mitgebrachtem oder einfach aus dem, was gerade da ist.

Wer möchte, kann an den Backtagen auch selbst Pizza, Brot oder Kuchen backen. Einige Grundzutaten sind vorhanden, alles Weitere kann gern mitgebracht werden.

Pizza aus dem Holzofen

Bevor die erste Pizza in den Ofen kommt, beginnt alles mit der Sauce. Matze kocht sie selber – kräftig, würzig und langsam eingekocht. Der kleine Holzlöffel mit Herz, hilft dabei sie besonders liebevoll zu machen. Die Sauce ist jedes Mal ein bisschen anders und doch unverwechselbar.

Dann wird der selbstgemachte Teig auf den großen Blechen ausgerollt und die warme Tomatensauce verteilt. Darauf kommen erste Zutaten: geröstete Paprika, kleine Tomaten, Kräuter und manchmal schon etwas Käse.

Nach und nach füllen sich die Bleche. Zwiebeln, Mais, Peperoni und Gemüse werden gemeinsam verteilt, während rund um den neuen Tresen geschnippelt, probiert und geredet wird. Viele Kräuter kommen direkt aus dem Garten. Manche Zutaten bringen Besucher selbst mit, anderes ist bereits vor Ort vorhanden.

Zum Schluss wird großzügig Käse darübergegeben, dazu Mozzarella und frische Kräuter. Dann wandern die Bleche in den Holzofen.

Während die Glut neben den Pizzen leuchtet und der Ofen seine Hitze hält, beginnt der Käse langsam zu schmelzen. Wenig später entstehen die ersten dunklen Röststellen und der Duft zieht durch den ganzen Garten.

Am Ende wird die Pizza direkt aus dem Ofen geholt, geteilt und gemeinsam gegessen – mit Freunden, Besuchern und Nachbarn aus Lenzen. Oft bleibt dabei niemand lange fremd.

Am Ende wird gemeinsam gegessen

Brot aus dem Holzofen

Nicht nur an den Backtagen für alle wird im Alten Färbergarten gebacken.
Matze bereitet regelmäßig frische Brote im Holzofen zu – aus Dinkelmehl, Wasser, Hefe, Gewürzen und ganz unterschiedlichen Zutaten aus Garten und Küche.

Der Teig wird von Hand gemischt, geknetet und portioniert. Manche Brote bekommen frische Gartenkräuter, andere Walnüsse, Möhren, Haselnüsse oder getrocknete Früchte. Während der Teig ruht, wird bereits der Ofen angeheizt.

Besonders häufig gibt es drei Sorten:

  • Walnuss–Möhre
  • Weintrauben–Moosbeeren–Haselnuss
  • Gartenkräuter

Viele Kräuter wachsen direkt im Garten und werden frisch geerntet und gehackt, bevor sie in den Teig kommen.

Wenn die Glut im Ofen langsam zusammenfällt, werden die Brote eingeschossen. Die Hitze des Holzofens sorgt für eine kräftige Kruste und ein weiches, aromatisches Inneres.

Die fertigen Brote gibt es direkt im Garten gegen eine Spende – solange der Vorrat reicht.

Nicas Buchweizenbrot aus dem Holzofen

Nica backt Buchweizenbrot.
Die kleinen runden Brote werden von Hand geknetet, geformt und im Holzofen gebacken. Dabei entstehen kräftige Krusten, weiche Innenräume und ganz unterschiedliche Varianten.

Manche Brote bleiben schlicht, andere werden mit Kräutern, Kernen oder besonderen Füllungen vorbereitet. Während die Teiglinge ruhen, wird bereits der Ofen angeheizt und die erste Glut verteilt.

Die Brote backen direkt auf dem heißen Stein und bekommen dadurch ihre dunkle, rustikale Kruste. Jede Runde sieht ein wenig anders aus – genau das gehört dazu.

Auch diese Brote gibt es direkt im Garten gegen eine Spende – solange der Vorrat reicht.